Um Twitter zu nutzen, muss du kein Journalist, Autor, Politiker oder ein Promi sein. Auch für Einzelhändler, Freelancer oder Kreative bietet Twitter die Möglichkeit, neue potentielle Kunden und Zielgruppen zu erreichen. Wenn du bereits einen Account hast, aber nicht weißt, was du (mehrmals) täglich tweeten kannst, dann habe ich für dich ein paar nützliche Tipps für den einfachen Einstieg.

Denn jeder kann tweeten. Jeder kann tweeten. Klick um zu Tweeten

Twitter verstehen – in der Kürze liegt die Würze

Mit Twitter kannst du schnell kurze Inhalte veröffentlichen, noch bis November 2017 hattest du 140 Zeichen zur Verfügung, nun sind es 280 Zeichen! Dennoch sind auch 280 Zeichen schnell eingetippt und du musst den Content so aufbereiten, dass genug Platz in deinem Tweet ist. Egal ob du eine aktuelle Meldung, einen kurzen Gedankengang, deine Meinung zu einem aktuellen Thema, deinen neuen Blogpost oder ein Video auf YouTube veröffentlichen möchtest – alles steht dir frei. Du musst nur auf das richtige Format achten. Während auf Facebook oder Instagram das mehrmalige Posten an einem Tag deine Follower nerven kann, gibt es für Twitter praktisch keine Einschränkung. Denn unter den vielen kurzatmigen Tweets wirst du nur dann sichtbar, wenn auch du öfter postest. Allein das ist der größte Unterschied zu anderen Social Media Plattformen. Eine Gefolgschaft wird man sich nicht über Nacht aufbauen. Egal wer schnelle Resultate in kürzester Zeit verspricht: ohne Aufwand und Investition von Zeit wird das nichts.

Je mehr du anderen folgst, deren Tweets likest, sie retweetest und ab und an kommentierst, desto mehr werden sie auf dich aufmerksam und ein Teil deiner Community. Wichtig ist dabei systematisch vorzugehen. Binde zunächst deinen Twitter Account in deine Website und anderen, vorhandenen Profilen ein. Lade Freunde und Kunden die du bereits kennst ein und fokussiere dich dann auf weitere, potentielle Kunden. Du findest die für dich relevanten User am besten bei einflussreichen Marken oder Personen, die bereits eine große Community aufgebaut haben. Suche nach für dein Business relevanten weiteren Personen, Hashtags oder Orten. Je mehr du Zeit auf Twitter verbringst, desto vertrauter wird dann der ganze Prozess. Wie du dein Twitter-Marketing dann effektiv managen kannst, erfährst du in diesem Beitrag 🙂 Schau doch vorbei, wenn du schon so weit bist, dich mit diesem Thema intensiv zu beschäftigen, dann solltest du auch unbedingt lernen, wie du deine Social Media Accounts am effektivsten managen kannst.

Einführung in die Twitter-Sprache

Tweets sind deine Nachrichten, die du öffentlich postest. Du kannst nur Text oder Text in Kombination mit Fotos, Videos, Umfragen, GIFS oder einem gekürzten Link (z.B. mit Bitly) „tweeten“. Das Wort „Tweet“ kommt aus dem Englischen „zwitschern“ und daher auch das Logo mit dem Vogel 🙂 Wenn dir Beiträge von anderen Usern gefallen, kannst du (jnd sollst du) sie mit dem Herz-Symbol „liken“, du markierst diese Tweets mit „Favorites„. Das zeigt nicht nur Wertschätzung und dass du dem User folgst, sondern macht auch auf dich aufmerksam. Hier wäre es emfpehlenswert, wenn du deinen Account für dein Business nutzt, deine Favoriten an relevanten Tweets zu verteilen.

Vergiss nie, dass du überall deine digitalen Fußstapfen hinterlässt 😉 Wenn du einen User persönlich kontaktieren möchtest, dann kannst du eine DM schreiben, also als „Direct Message“ bzw. einer privaten Nachricht, ähnlich wie das PN auf Facebook. Es gehört zur Etikette, dass man sich bei dem neuen Follower bedankt und ihm, falls relevant, zurückfolgt. Brauchst du kurz Feedback oder die Meinung deiner User? Dann erstelle ganz einfach eine Umfrage : ) Auf Events und Veranstaltungen kannst du eine Live-Videoübertragung starten und deine Follower an diesen Veranstaltungen ebenso teilnehmen lassen oder einen kurzen Einblick hinter die Kulissen geben. Beliebt sind solche Live-Videos besonders dann, wenn es dafür ein spezielles Hasthag gibt, wie z.B. die #dmexco. Möchtest du eine Person in deinem Tweet erwähnen? Das ist in Form einer Mention/Handle möglich. Füge ein @ vor dem Usernamen der Person ein und schon kannst du diese Person markieren. Probiere es doch aus, in dem du mich per @bmervellous in einem Tweet erwähnst! 🙂

 

Falls du Usern nutzt, die einer spezifischen Branche gehören, kannst du sie in Listen kategorisieren. Somit hast du einen besseren Überblick über die User, denen du täglich folgen und keine Neuigkeiten verpassen willst und weißt Bescheid, worüber auf Twitter über diese Branche(n) gesprochen wird. Immer, wenn du eine DM erhältst, dich jemand erwähnt, retweetet, deinen Tweet favorisiert oder kommentiert, erhältst du standardmäßig eine Notification (Benachrichtigung). Wenn du Neuigkeiten und Tweets von gewissen Accounts nicht verpassen willst, kannst du auch dafür Notifications aktivieren, zum Beispiel gehst du auf deren Profil und klickst auf das Glocken-Symbol.

Der professionelle Auftritt

Wer einmal auf dich aufmerksam geworden ist, wird sich dein Profil anschauen wollen, um mehr über dich zu erfahren. Wenn du nichts über dich preisgibst und einfach nur unseriös erscheinst, wird auch ein sehr gelungener Tweet nicht ausreichen, dass dir diese Person folgt oder dich gar ernst nimmt. Die erste Überlegung sollte natürlich sein, welchen Usernamen du nutzt. Am besten wäre es hier, den gleichen Usernamen zu nutzen, wie ggf. auf Instagram, Facebook, Pinterest etc. Du kannst den Usernamen dann auch ändern, darfst aber nicht vergessen, diese Änderung auch überall sonst zu aktualisieren, wenn du deinen Twitter-Account angegeben hast. Folgende Elemente müssen dabei passend zu deinem Business erstellt bzw. optimiert werden:

Profilbild: Ein Foto von dir ist dann geeignet, wenn du neben deinem Business auch Privates teilst oder kein Team bzw. Mitarbeiter hast und du selbst als Marke erscheinst. Abmessungen sind 400 x 400 px.

Titelbild: Auf dem Cover kannst du den Namen deines Businesses darstellen oder auch auf ein aktuelles Angebo, Event, neues Produkt  in Form eines Bildes verweisen. Das Titelbild wird optimal bei einer Größe von 1500 x 500 px dargestellt.

Bio: Ähnlich wie Instagram ist die Bio-Sektion von Twitter auf wenige Zeichen eingeschränkt, genau genommen sind es 160 Zeichen. Hier ist ein Elevator Pitch gefragt oder starke Stwichwote, die dich und dein Business am besten beschreiben! Deine Bio wird nicht nur in der Twitter-Suche angezeigt, sondern auch auf Google. Vergiss nicht, deine Twitter Bio mit einem relevanten Hashtag zu ergänzen und deinen Standort anzugeben.

Website-Link: Auch auf Twitter hast du nur ein Eingabefeld, um einen aktiven URL-Link einzufügen. Du kannst hier entweder direkt den Link zu deiner Websiteoder deinem Online-Shop  eingeben oder den gleichen Trick wie auf Instagram nutzen 🙂

 

Content

Eine der besten Plattformen für Crossposting ist Twitter. Das heißt, Beiträge, die bereits woanders gepostet wurden, können auch auf Twitter nochmal veröffentlicht werden (aus Facebook, Instagram, YouTube etc.). Das kann in Form eines kurzen Tweets mit passendem Hashtag sein, ein Website-Link (natürlich gekürzt!), ein Bild oder Ausschnitt aus einem Video sowie ein Retweet eines anderen Users und interessante externe Quellen, die einen Mehrwert für deine Community bieten. Für deine tägliche Aktivität kannst du gerne einen Mix aus den oben genannten Contentformen erstellen. Damit es dann nicht sofort zu einem Burnout kommt, was du zu jeder Stunde tweetest, erstellst du dir am besten einen Contentplan. Und nun schreib deinen ersten Tweet, sofern du das noch nicht getan hast und lass es mich wissen, in dem du mich mit @bmervellous in deinem Tweet erwähnst. Ich folge dir gerne zurück, falls du dich mit mir auf Twitter vernetzen möchtest! 🙂

 

Viel Spaß wünscht dir, Deine Merve(llous)

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken